Der Bergfried
Auf einem kleinen Felsplateau steht der Bergfried — oder das, was noch von ihm übrig ist. Von hier bis zur heutigen ….








Auf einem kleinen Felsplateau steht der Bergfried — oder das, was noch von ihm übrig ist.
Von hier bis zur heutigen Aussichtsplattform misst man genau 23,60 Meter. Ob das auch die ursprüngliche Höhe war, wissen wir nicht genau. Vermutlich trug der Turm noch ein weiteres Stockwerk mit Holzgewölbe. Ganz sicher krönte ihn eine hölzerne Wehrplattform mit Dach. Wie das aussah, zeigt das Modell im Museum.
Der Bergfried diente nicht nur als Ausguck, sondern im Belagerungsfall auch als Kampfturm. Von hier aus liessen sich die Brücke über den Halsgraben und das Haupttor verteidigen.
Den ursprünglichen Eingang erkennt man noch teilweise an der Südseite. In 4 Metern Höhe führte eine Holzleiter hinein. Im Inneren des Turms — dieser Teil steckt heute im Erdreich — führten Holztreppen hinauf zur Plattform. Unterhalb des Eingangs bis zum Felssockel lag vermutlich das Burgverlies.
1689 sprengten französische Truppen den Bergfried und beschädigten ihn schwer.
Die Stahltreppe wurde 1898 eingezogen.